Verena Hadorn     
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"Für zwei kürzere Werke - Raritäten - tat er sich mit der ebenso bewusst und kreativ gestaltenden Flötistin Verena Hadorn zusammen. Kaum je wird Kammermusik von René Leibowitz gespielt, dabei ist beispielsweise seine dreisätzige «Sonate pour Flūte et Piano» op. 12A (1944) mit einer Konsequenz und kompositorischen Makellosigkeit geschrieben, die einen unmittelbar packt; das ist Musik von höchster Qualität. Auf demselben Niveau, doch völlig anders, sind Bruno Madernas farbig-abwechslungsreiche «Honeyrźves» komponiert." (NZZ)
 

"Die Zürcherin Verena Hadorn, von Meistern wie Michel Debost, Jean Poulain und James Galway gefördert, erprobte ihr tadelloses technisches Können, ihr subtiles Phrasierungsvermögen, ihre beispielhafte Tonkultur und ihre spontane Gestaltungsfreude an Bachs Sonate in e-Moll, an den impressionistisch gefärbten "Joueurs de flūte" von Albert Roussel, am verzaubernden "merle noir" von Olivier Messiaen und an Serge Prokofjews dramatisch kontrastreicher D-Dur-Sonate. Alle Aufgaben löste sie völlig souverän - besonders eindrucksvoll in der ebenso natürlich-schlichten wie ausgefeilten klanglichen Differenzierung und in der ständigen Präsenz des inneren Mitschwingens." (Der Bund)
 

"Souverän und auch gestalterisch sicher zeigte sich die Flötistin in den zeitgenössichen Werken: Roussels "Joueur de flūte" op. 27, Messiaens "Le merle noir" und Prokofjews D-Dur-Sonate op. 94. Hier verband sich konsolidiertes Handwerk mit klarem Ausdruck, klangliche Differenzierung mit rhythmischer Lebendigkeit. (Neue Zürcher Zeitung)
 

"Wieweit es die Absicht des Initianten der Pasquart-Konzerte gewesen ist, den fünfteiligen Zyklus des vergangenen Winters mit einem absuluten Höhepunkt abzuschliessen, bleibe dahingestellt. Tatsache ist, dass das erfreulich zahlreiche Auditorium am Spätnachmittag des letzten Sonntags mit den beiden Solistinnen Verena Hadorn (Flöte) und Ursina Caflisch (Orgel) eine Sternstunde der Musik erlebt haben." (Bieler Tagblatt)
 

"Verena Hadorn fand sich in diesen schroffen Gegensätzen bewundernswert zurecht. Die Schönheit ihrer Kantilene, die agile Brillanz der Passagen und genaue Artikulation machten ihr Spiel fesselnd in jeder Hinsicht." (Der Bund)
 

"Verena Hadorn bot eine rundum überzeugende Leistung mit ihrer sicheren, geschmeidigen, auf schlanken Ton bedachten Wiedergabe des Solo-Parts in dem Konzert D-Dur für Flöte und Orchester op. 3 Nr. 2 von Campagnoli. Ihre glitzernden Läufe und zärtlichen Figurationen in vollendeter Phrasierung forderten den Beifall nur so heraus. (Basler Zeitung)
 

"Bei Verena Hadorn beachteten wir den vitalen, dezidierten Zugriff, die gefeilte Blastechnik und den gelösten und gleichzeitig innigen Vortrag." (Schwyzer Zeitung)
 

"Dass sie sich über ein äusserst solides technisches Rüstzeug ausweisen kann, zeigten vor allem die Kompositionen von Chaminade und Reinecke, die neben lyrisch verspielte Teile virtuos-bravouröse Partien setzen. Mit kluger Atemtechnik, welche die Zäsuren kaum merken lässt, spielt sie in langen Phasen und vermag so auch im technischen Filigranwerk differenziert zu phrasieren." (Solothurner Zeitung)
 

"Roussel (Joueurs de flūte), Messiaen (Le merle noir) und Ravel (als Zugabe) boten Verena Hadorn reichlich Gelegenheit, ihren feinen Sinn für Klangfarben, ihre ausgeprägte künstlerische Phantasie und vor allem ihre technische Reife zu entfalten. Einzeln erwähnt seien die elegant geblasenen, typisch impressionistisch wellenartigen Läufe, der aus stimmungsvollen Klangbildern herauskristallisierte Witz bei Roussel sowie die raffiniert eingesetzten dynamischen Stufungen und die lebhaften Akzentuierungen bei Messiaen. (Berner Zeitung)